Kulturkreisreise 2020 – Frankenland ***Info und Anmeldung***

Karte nicht verfügbar

Sonntag den 13.09.2020 - 19.09.2020,
Ganztägig Uhr

(Einlass in der Regel 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn)

Eintritt

Wird noch festgelegt
(* Preis für Vereinsmitglieder des Kulturkreises)


„Wou die Hasen Hoosn und die Hosen Huusen haaßn“

Von Sonntag, dem 13. September, bis Samstag, den 19. September 2020

Reiseplan und Reisepreis liegen jetzt vor und können – wie auch die Anmeldeformulare – von dieser Homepage heruntergeladen werden.
Anmeldeschluss: 28. März 2020

 

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Die nächste Kulturkreisreise geht in‘s Frankenland. Franken als Region liegt überwiegend in Bayern, was den Franken auch heute noch Phantomschmerzen bereitet. Im Norden liegt ein kleiner Teil des fränkischen Sprachgebietes in Thüringen, im Osten ein ähnlich kleiner Teil in Baden-Württemberg. Und ein ganz kleiner Teil liegt auch noch in Hessen.

Die Ost-West-Ausdehnung beträgt etwa 220 km, die Nord-Süd-Ausdehnung ca. 180 km. Zu groß für eine einwöchige Kulturkreisreise. Man muss also auswählen.

Wir werden zwei schöne Standorte haben:

  • Die ersten drei Tage sind wir in Oberfranken, in Bamberg. Dort werden wir auch den Ruhetag haben und ihn für eine ausführliche Stadtbesichtigung nutzen.
  • Die nächsten drei Tage wohnen wir dann in Mittelfranken, in Gunzenhausen.

Im Folgenden sind die Reisziele kurz skizziert. Wobei anzumerken ist, dass Änderungen noch möglich aber nicht gewollt sind.

Ein Höhepunkt wird auf jeden Fall Bamberg sein. Bamberg ist die größte Mittelstadt Bayerns, Universitäts-, Schul- und Verwaltungsstadt, Sitz eines Oberlandesgerichts und der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg, wichtiges Wirtschaftszentrum Oberfrankens sowie Sitz des gleichnamigen Erzbistums. Das bekannteste Bauwerk ist der viertürmige Bamberger Dom, einer der früheren Kaiserdome. Bamberg hat gut 77.000 Einwohner und ist damit die größte Stadt Oberfrankens.

Altes Rathaus in Bamberg (B. Werner; https://commons.wikimedia.org)

Die Altstadt ist einer der größten weitgehend unversehrt erhaltenen historischen Stadtkerne in Deutschland und seit 1993 als Weltkulturerbe in die Liste der UNESCO eingetragen. Darüber hinaus ist Bamberg überregional bekannt für seine vielfältige Biertradition ebenso wie für die traditionellen Gärtnereibetriebe mit ihren großen Anbauflächen inmitten der Stadt.

Ganz in der Nähe liegt das Schloss Weißenstein, auch Schloss zu Pommersfelden genannt. Ein Höhepunkt der Barockarchitektur. Es wurde zwischen 1711 und 1718 unter Lothar Franz von Schönborn, dem Bamberger Fürstbischof und Kurfürst von Mainz  als private Sommerresidenz erbaut. Es gilt als Gründungsbau des fränkischen Barocks und befindet sich bis heute im Besitz der Familie Schönborn. Allein das lichtdurchflutete Treppenhaus lohnt den Besuch. Man muss den Kopf in den Nacken legen: Das Deckenfresko mit dem Götterhimmel hat der Illusionsmaler Giovanni Francesco Marchini im Barockstil ausgestaltet.

Schloss Weißenstein (B. Werner; https://commons.wikimedia.org)

Der verrückteste Raum im Schloss ist die Sala Terrena – die Grotte. Sie liegt ebenerdig nach Norden mit Blick auf den Schlosspark. Der Eindruck von Kühle wird durch künstliche, von den Lüstern und in den Fensterwölbungen hängende Eiszapfen verstärkt. Unmöglich zu zählen, wie viele Muscheln Teil der extravaganten Dekoration sind. Im 18. Jahrhundert waren Grotten der letzte Schrei gewesen.

Apropos Grotte: Etwas größer ist die Bing-Höhle, eine natürliche Karsthöhle, die bis zu 60 m unter die Erdoberfläche reicht. Sie stellt eine heute trockenliegende Flusshöhle dar, die einstmals von einem Zubringer der damals höher fließenden Wiesent durchflossen wurde.

Sie wurde 1905 von dem Unternehmer Ignaz Bing aus Nürnberg entdeckt, nach dem sie auch benannt ist, und wird seit 1906 als Schauhöhle geführt mit phantasievollen Illuminationen.

„Es ist ohnegleichen! C’est sans pareil!“ Auf diesen erstaunten Ausruf einer markgräflichen Hofdame soll der Name des Felsengartens zurückgehen, der 1744 anlegt worden war. In dieser rauen Gegend erwartet man kaum ein derart fantasievolles Kleinod wie den Felsengarten Sanspareil. Zu verspielt, zu städtisch erscheint ein Lustgarten angesichts der schroffen Felswände, in deren Schatten der letzte Schnee des Winters bis weit in den Frühling hinein nicht schmilzt. Trotz aller Lust: Festes Schuhwerk empfiehlt sich

Felsengarten Sanspareil (Presse03; https://commons.wikimedia.org)

Auf dem Reiseplan stehen auch Dinkelsbühl, Thurnau und Mainbernheim. Dinkelsbühl beeindruckt mit Fachwerk, Stadtmauer und vielen Türmen. Thurnau wird von einer alten Burg dominiert. In Mainbernheim wruden die Festungsgräben vor der Stadtmauer in Grabengärten umgewandelt. Etwas Besonderes ist der dortige Arkadenfriedhof mit einer freistehenden Friedhofskanzel.

Ein Muss ist auf jeden Fall das Städtchen Wolframs-Eschenbach und das Museum zu Wolfram von Eschenbach, ein wahres Kleinod. Eigentlich weiß man so gut wie nichts über den Dichter des „Parzival“. Und das war ein Problem für die Kuratoren des Museum: Kann man Literatur darstellen? Kann man etwas darstellen, zu dem es nichts gibt? Man kann – und wie. Da das Museum recht klein ist, teilen wir uns auf, eine Gruppe lässt sich durch das Museum führen, die andere durch die Stadt und umgekehrt.

Wolfram von Eschenbach (http://www.mediaevum.de)

Wer schon immer wissen wollte, wie Farb- und Bleistifte hergestellt werden, kommt bei Faber Castell in Roth bei Nürnberg voll auf seine Kosten. Vor allem für Liebhaber der feinen Zeichenkunst ein Muss. Aber auch die Liebhaber Alter Meister kommen auf dieser Reise nicht zu kurz. Im Pinselmuseum Bechhofen lernen wir die Vielfalt der Pinsel kennen und welcher sich für welchen Zweck am besten eignet. Was schon die Alten Meister wussten…

In Roth, unweit von Nürnberg, erleben wir ein Stück lebendiger Industriegeschichte, authentisch vorgeführt im Fabrikmuseum Roth. Wir lernen, was Leonische Waren sind und wie sie früher hergestellt wurden. Insbesondere die Maschinen und Vorrichtungen zur Herstellung des Leonischen Grundmaterials und der daraus hergestellten Webprodukte wie Bänder und Borten erstaunen.

Das Gegenstück ist das Hopfenmuseum in Spalt, wo man alles über den Hopfen erfahren kann und wo wir am Ende der Führung natürlich auch das Endprodukt des Hopfens probieren können,Vesper eingeschlossen.

Auf jeden Fall eingeplant ist ein Besuch des Knauf-Museums in Ipfhofen. Sie wissen schon: „Ideen aus Gips“. Das Knauf-Museum Iphofen ist ein Privatmuseum und eine Reliefsammlung der großen Kulturepochen des Altertums , in ihrer Art einmalig in Europa. Die von den Gipsfabrikanten Alfons N. Knauf und Karl Knauf zusammengestellte Sammlung wurde 1983 als Dauerausstellung in einem stattlichen Barockbau am Markt der Stadt eröffnet, wo sie seitdem untergebracht ist.

Mesopotamien – Geflügelter Greif   (www.knauf-museum.de)

Zusätzlich zu diesen Reisezielen können wir noch in Gunzenhausen das atombombensichere Hilfskrankenhaus in Gunzenhausen besichtigen, ein einzigartiges Denkmal der Zeitgeschichte. Für diesen Besuch ist eine gesonderte Anmeldung erforderlich.

Auf der Rückfahrt ist noch ein Abstecher nach Schwäbisch Hall geplant. Dort thront das Kloster Großcomburg hoch oben über der Stadt.

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Eine Reservierung ist noch nicht möglich, da zur Zeit noch keine Preisinformationen vorliegen.

Sobald als möglich wird diese nachgeliefert, spätestens drei Monate vor dem Veranstaltungstag.

Veranstaltung ist ausverkauft. Eine Reservierung ist nicht mehr möglich.

Eintritt ist frei. Eine Reservierung ist nicht notwendig.

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Der Kulturverein Wörrstadt e.V. weist darauf hin, dass während der Veranstaltung Fotos gemacht werden für die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins, wie Presse, Sozialen Medien und Druckprodukte.

Reservierung können bis einen Tag vor der Veranstaltung kostenfrei storniert werden per E-Mail oder telefonisch. Danach ist der volle Preis zu entrichten, falls die Karten nicht weiter verkauft werden können

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Dies wird rechtzeitig über unsere Webseite auf der Veranstaltungsseite bekanntgegeben.
Die Kasse öffnet in der Regel 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn.